Trevor Astorio wurde in eine Schmiedefamilie hineingeboren und war zufrieden damit, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, so wie dieser es schon seinem Vater und dieser wiederum vor ihm getan hatte. Doch im Alter von zehn Jahren begegnete Trevor einem wandernden Zwerg, der ihn um Wasser bat. Trevor gab ihm einen Weinschlauch voll Wasser und ein Stück selbstgebackenes Brot. Der Zwerg vergaß Trevors Freundlichkeit nie und kehrte von diesem Moment an jedes Jahr zurück, um nach dem Kind zu sehen, das so wenig besaß und doch bereit war, es mit einem Fremden zu teilen. Der Zwerg sah zu, wie Trevor jedes Mal ein Stück größer und stärker wurde, und fast dreißig Jahre lang nahm sich der Mensch einmal im Jahr eine Auszeit von der Arbeit, um seinen zwergischen Besucher zu besuchen.
Bei seinem letzten Besuch traf der Zwerg auf den inzwischen erwachsenen Trevor, der tief betrübt über den Tod seiner Frau und seines Kindes war. Der Zwerg bat Trevor daraufhin, ihn auf seiner Pilgerreise zu begleiten, und da er nichts mehr zu verlieren hatte, willigte dieser ein. Gemeinsam schmiedeten Mensch und Zwerg ein Schwert, verziert mit Edelsteinen aus den längst vergessenen Minen des Donnerschmiede-Clans, und seither reisen die Freunde Trevor und Boradin Seite an Seite.









Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.